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Boden & Fliesen

Die besten Produkte im Vergleich

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Alle Vergleiche - Boden & Fliesen

Egal ob aus Parkett, Laminat oder Teppich: Einen Fußboden selbst zu verlegen ist heute keine große Kunst mehr. Lediglich das Werkzeug ändert sich, wenn Sie Vinylboden, Teppichboden oder gar Fliesen verlegen. Wir beraten Sie zu den richtigen Materialien und Werkzeugen, bevor Sie einen neuen Fußboden kaufen.

Auf gutem Grund

Bevor Sie mit dem Bodenlegen beginnen, muss der Estrich vorbereitet werden. Der Estrich ist der eigentliche Untergrund in einem Zimmer. Darauf wird später der Fußboden Ihrer Wahl verlegt. Es empfiehlt sich, eine Dämmung zwischen Estrich und zukünftigem Fußboden zu verlegen. Eine Dämmschicht minimiert nicht nur Lärm von Schritten auf der Oberfläche, sondern verhindert auch, dass Sie zu schnell kalte Füße bekommen.

 

Eine Dämmschicht gegen Lärm lohnt sich besonders bei harten und festen Bodenbelägen wie Laminat- oder Parkettboden. Da sie die Schritte dämmt, wird sie auch Trittschalldämmung genannt. Gerade wer in einer Mietwohnung Laminatboden selber verlegt, sollte eine Trittschalldämmung kaufen, da Sie so auch Ihre Nachbarn vor Lärm bewahren.

 

In Baumärkten werden Sie auch auf Trittschalldämmungen stoßen, die eine zusätzliche Schicht zur Wärmeisolierung haben. Zu der Variante sollten Sie nur greifen, wenn der Fußboden im Erdgeschoss liegt oder Sie die Wärmeverteilung zwischen den Stockwerken besser kontrollieren wollen.

Angemessen vermessen

Bevor Sie sich einen Teppich oder Laminat kaufen, sollten Sie den Raum großzügig vermessen, denn in der Regel entsteht viel Verschnitt. Besonders wenn ein Raum viele Ecken hat, ist es schwer, präzise zu berechnen, wie viel Boden am Ende verlegt werden muss. Am leichtesten verlegen Anfänger mit Bodenfliesen. Diese gibt es sogar aus Teppich oder Kunststoff.

Bad, Küche, Flur, Wohnzimmer: Fliesen überall

Einige sehen Fliesen nur als Boden- und Wandbelag in Badezimmern, doch gibt es Fliesen und Kacheln mit warmen Farbtönen, die sich auch für andere Räumlichkeiten eignen. Ihr großer Vorteil: Sie sind optimal zu reinigen und unempfindlich gegen Flüssigkeiten. Einziger Nachteil: Die Fugen müssen sorgfältig gefüllt und versiegelt sein, da sonst Wasser in die Wand gelangt.

 

Wenn Sie Fliesen kaufen, sollten Sie nicht unbedingt beim erstbesten Angebot zugreifen, da günstige Fliesen auch meist mäßig robust sind. So könnte schnell ein heruntergefallener Schlüsselbund oder Kaffeebecher eine Fliese zerbrechen. Der anschließende Aufwand und die Kosten, einzelne Kacheln auszutauschen sowie neu zu verfugen, übersteigt nicht selten die Ersparnis beim Fliesen-Angebot.

 

Parkett

Holz strahlt eine wohnliche und warme Atmosphäre aus. Kein Wunder, dass Parkett immer mehr Liebhaber findet. Auch wenn Parkett auf dem ersten Blick etwas teuer ist, bietet es viele Vorteile. Anders als Laminat, muss es bei Beschädigungen nicht immer ausgetauscht werden. Je nach Art, lässt es sich mehrfach abschleifen und neu versiegeln. Ebenso kann heute jeder ungeübte Heimwerker Click-Parkett selber verlegen. Bei der richtigen Verarbeitung ist sogar eine Fußbodenheizung oder die Verlegung in Feuchträumen, wie Küche und Badezimmer, kein Problem mehr.

Eine langfristige Investition mit Wertsteigerung

Ein Parkettboden ist eine langfristige Investition in die Zukunft. In der Regel kann sich der Bewohner über ein Jahrzehnt lang an einem Bodenbelag aus Echtholz erfreuen. Ein Massivparkettboden hält je nach der gewählten Dicke sogar über Generationen. Stark nachgefragt werden Parkettböden in verschiedensten Weiß- und Grautönen. Mit ihnen lassen sich besonders dunklere Möbel gut kombinieren. Wer überwiegend helles Mobiliar sein Eigen nennt, greift gerne zu warmen Brauntönen. Dauerbrenner unter den Bodenbelägen ist nach wie vor die Landhausdiele, welche jedem Raum eine ruhige und elegante Ausstrahlung verleiht. Bei den Holzsorten für das Parkett haben Eiche und Nussbaum die Nase vorn.

Echtholzböden: Ideen und Inspiration

Holzböden steigern den Wert von Wohnräumen und verleihen jedem Raum lebendige Wärme und Wohnlichkeit. Parkett und Massivholzdielen geben einem Raum Charakter und bieten die perfekte Basis für geschmackvolles Ambiente. Von klassisch bis modern sind alle Spielarten möglich.

Mit Fertigparkett kommen auch Heimwerker einfach zum Parkettboden

Der Trend zum natürlichen Wohnen macht Parkett wieder zu einem beliebten Bodenbelag. Dank des heute in großer Auswahl angebotenen Fertigparketts bereitet die Parkettverlegung auch dem ungeübten Heimwerker eigentlich keine Probleme mehr. Allerdings sind einige wichtige Verlegetips zu beachten, damit das selbst verlegte Parkett auf Dauer Freude macht. Neben den handelsüblichen Fertigparkettdielen gibt es auch noch das Schiffsparkett, das sich zur Verlegung im Bügelsystem eignet. Der Schiffsparkettboden ist werksseitig am Fugenstoß mit einem dauerhaft elastischen Neoprenstreifen ausgestattet. Dadurch erhält diese Parkettvariante ihren Namen, denn es entsteht ein Muster, dass an Schiffsplanken auf einem Bootsdeck erinnert. Ein weiterer Vorteil von Fertigparkett: das Parkett muss hinterher nicht versiegelt werden.

Wie hart muss ein Parkettboden sein?

Wie widerstandsfähig ein Parkettboden ist, sagt die Maßeinheit „Brinell“ aus. Sie wird nach einem Messverfahren des schwedischen Ingenieurs Johan August Brinell (1849-1929) ermittelt. Dabei wird eine Stahlkugel mit einem Durchmesser von zehn Millimetern mit einer bestimmten Kraft und für eine festgelegte Dauer auf die Holzoberfläche gepresst. Die so entstehende Kerbe im Holz wird mit einer Lupe ausgemessen und nach einer mathematischen Formel berechnet. Je kleiner die Kerbe, desto größer ist der berechnete Brinell-Wert und umso härter ist das Holz. Sehr harte Hölzer erreichen Brinell-Werte von 40 und mehr. Besonders hart und damit gut geeignet für oft genutzte Räume sind Parkettböden aus Eiche, Ahorn oder Buche. Sie besitzen eine große Rohdichte und bieten den meisten Widerstand gegen starke Beanspruchung. Ihnen können häufiges Möbelrücken, spielende Kinder oder Partygäste mit Stöckelschuhen wenig anhaben. Bei Parkettböden aus Kirschbaum, Fichte und Kiefer fällt der Brinell-Wert geringer aus. Dieses Holz eignet sich gut für Parkettdielen in weniger frequentierten Zimmern.

Die wichtigsten Themen zum Parkettverlegen im Überblick:

Parkettarten Parkett ist ein Bodenbelag aus echtem Holz, der bei starker Beanspruchung nicht erneuert, sondern nur abgeschliffen werden muss. Neben den Klassikern Eiche, Nußbaum oder Buche gibt es zunehmend auch exotische Varianten, wie Bambus-Parkett oder Kork-Parkett.

Parkettarten

Parkett verlegen Der Untergrund für die Parkettverlegung sollte vor dem Beginn der Arbeiten trocken, stabil und sauber sein. Eine geeignete Folie auf dem Estrich sorgt zudem als Feuchtigkeitssperre. Dann wird die Rippenpappe bündig ausgerollt.

Parkett verlegen

Feuchtraum-Parkett Einen schönen Holzfußboden gibt es für jeden Raum. Sogar für das Badezimmer, die Waschküche oder den Wellnessbereiche, gibt es besonders quellresistentes Parkett, dass für Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit entwickelt wurde.

Feuchtraum Parkett

Parkett abschleifen Ist die Oberfläche eines Parkettbodens stumpf und matt geworden, lässt sie sich durch Abschleifen wiederbeleben. Ein maschineller Schliff und eine schützende Versiegelung verhelfen Parkettdielen zu neuem Glanz. Wie oft der Boden abgeschliffen werden kann richtet sich nach der Dicke seiner Echtholz-Laufschicht.

Parkett abschleifen

Parkett ölen, wachsen oder versiegeln Nach der Verlegung oder Aufarbeitung, muss Parkett geschützt werden. Dazu kann es geölt, gewachst oder mit Lack versiegelt werden. Wir erklären die Vor- und Nachteile und beschreiben die Vorgehensweise.

Parkett ölen, wachsen oder versiegeln.

Massivparkett oder Mehrschichtparkett Parkett wird in Massiv- und Mehrschichtparkett unterschieden. Während sich Mehrschichtparkett einfacher verlegen lässt, kann Massivparkett mehrfach aufgearbeitet werden. Worauf die Entscheidung fällt, hängt von vielen Faktoren ab.

Massivparkett oder Mehrschichtparkett

Parkett verlegen

Vor der Verlegung: Den Untergrund vorbereiten

Egal, ob schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt: Der Untergrund sollte eben, sauber und trocken sein. Gerade bei einer schwimmenden Verlegung muss die Oberfläche des Verlegeuntergrundes eine geeignete Festigkeit aufweisen. Grundsätzlich sollten Sie auf einem trockenen, mineralischen Verlegeuntergrund (Estrich) eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie auslegen, um zu verhindern, dass Restfeuchtigkeit die Rückseite der Bodenpaneele erreicht. Entscheidend dabei ist, dass die Estrichschicht maximal den folgenden Feuchtigkeitsgehalt aufweist: Zementestriche maximal 2,0 Prozent, Anhydrid- Estriche maximal 0,5 Prozent. Die Polyethylen- Folie muss überlappend verlegt werden. Sie hat die Aufgabe einer Dampfbremse.

Fertigparkett verlegen Fertigparkett gibt es für die verleimte Verlegung, aber auch mit Loc- oder Clickverbindung. Diese ermöglicht es heute jedem, sein Parkett selber zu verlegen. Eine extra Oberflächenbehandlung ist oft nicht mehr nötig.

Fertigkarkett verlegen

Massivparkett verlegen Massivparkett wird leimend verlegt und dabei sollte sehr sorgfältig gearbeitet werden. Wenn möglich, ist die Hilfe einer Fachkraft zu nutzen. Dafür besitzt Massivparkett eine natürliche Ausstrahlung, ist je nach Behandlungsart atmungsaktiv und kann mehrmals abgeschliffen werden. Dadurch amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten und ein gut verlegtes Massivparkett begleitet einen viele Jahre.

Massivparkett verlegen

Parkett auf Fußbodenheizung Unter Einhaltung einiger Grundregel, ist auch eine Parkettverlegung auf Fußbodenheizung geeignet. Entscheidend ist die richtige Holzwahl, die Dicke des Parketts sowie das Verlegemuster.

Parkett auf Fußbodenheizung

Trittschalldämmung und Dampfsperre Fertig- wie auch Massivparkett benötigen vor der Verlegung eine Trittschalldämmung und Dampfsperre. Sie schützen das Parkett vor Feuchtigkeit und verhindern eine Schallübertragung von Laufgeräuschen.

Trittschalldämmung und Dampfsperre

Laminat

Laminat ist die moderne Form der Wohnraumdekoration. Dabei vereint es viele Vorteile von der einfachen Verlegung bis zu endlos vielen Designrichtungen. Je nach Geschmack lassen sich rustikale Dielen, wie auch moderne Fliesen imitieren. Dabei ist jeder Heimwerker in der Lage, Laminat selber zu verlegen und jedem Raum eine spezielle Note zu geben. Click-Laminat ist schnell und einfach zu verlegen und kann auch in Mietwohnungen rückstandslos wieder entfernt werden.

Laminatboden bietet viele Vorteile Dass Laminat immer beliebter wird, hat viele Gründe. Bietet es doch gegenüber anderen Bodenbelägen viele Vorteile. Parkett ist in seiner Natürlichkeit sicher etwas Wunderbares, aber viele scheuen die hohen Investitionen und nicht immer steht der entsprechende Platz für die Aufbauhöhe zur Verfügung. Laminat kommt dagegen mit der halben Stärke aus und kostet mitunter nicht mal halb so viel. Dabei wirkt es ebenso natürlich und gibt ein warmes Ambiente wieder. Ein weiterer Vorteil ist der recht einfache Einbau. Ohne eine extra Versiegelung und damit verbundene zeitliche Verzögerung ist Laminat sofort begehbar und der Raum kann fertig eingerichtet werden. Zwar bietet Parkett den Vorteil der möglichen Aufarbeitung, an die zeitliche Einschränkung sollte aber auch beim Einbau gedacht werden.

Laminat Design: Struktur und Dekor Laminat gibt es heute in jeder erdenklichen Optik. Alles, was auf Bilder gedruckt werden kann, kann auch als Laminat verarbeitet werden. Aber auch die Oberfläche verändert den Gesamteindruck und lässt neben Parkett auch Fliesen vermuten.

Laminat Design: Struktur und Dekor

Laminat verlegen und verleimen Für einen versierten Heimwerker ist selbst das verleimte Verlegen von Laminat kein große Herausforderung. Durch exakt gearbeitete Nut-Feder-Verbindung lässt sich auch ohne große Hilfsmittel ein sehr sauberes Ergebnis erzielen.

Laminat verlegen und verleimen

Click-Laminat verlegen Durch Click-Verbindungen wird ein Verleimen der Laminat-Paneelen überflüssig. Die Laminatstücke rasten sauber ein, halten sicher und in kurzer Zeit ist der Fußboden fertig verlegt.

Click-Laminat verlegen

Werkzeug zur Laminatverlegung Auch wenn das Verlegen von modernen Laminatböden für jeden Heimwerker mittlerweile ein Kinderspiel ist, gibt es trotzdem einige Werkzeuge, die man für die Verlegearbeiten benötigt.

Werkzeug zur Laminatverlegung

Laminat pflegen und reinigen Damit ein Laminatboden optisch lange schön aussieht, müssen Sie ihn regelmäßig reinigen und pflegen. Es gibt spezielle Pflegeprodukte und Pflegeserien für eine starke Verschmutzung der Oberfläche. Auch beim Wischen sollten Sie einige wichtige Dinge beachten.

Laminat Reinigung und Pflege

Laminat reparieren Nicht selten passiert es, dass ein spitzer Gegenstand auf den Boden fällt oder ein Schuhabsatz einen unschönen Kratzer verursacht. Für solche kleinen Beschädigungen in den Laminatböden gibt es spezielle Reparatur-Sets in verschiedenen Holztönen.

Laminat reparieren

Laminat Beanspruchungsklassen Laminat ist an sich bereits ein sehr widerstandsfähiges Material. Je nach Einsatzzweck lohnt es sich jedoch, auf die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten von Laminatböden zu achten.

Laminat Beanspruchungsklassen

Laminat - Was nicht jeder weiß:

Zu Laminat gibt es auch einige fehlerhafte Ansichten, die sich festgesetzt haben und zu einem falschen Eindruck führen. Wie überall, sollte man sich aber nicht immer auf das Gehörte verlassen. Laminat – je dicker, je besser! Falsch. Zwar sollte Laminat eine gewisse Stärke haben, um eine stabile Fläche zu bilden, aber 8 mm sind dafür absolut ausreichend. Dickeres Laminat von 10 mm bis 12 mm muss daher nicht besser sein. Ist es nicht absolut exakt gearbeitet, ist das Risiko sogar deutlich höher, dass sich die Paneelen nicht fugenfrei verbinden lassen. Daher lieber zu einem qualitativen Laminat mit 8 mm greifen, als zu einem nicht so guten mit 10 mm oder mehr. Laminat ist für Allergiker besser als Teppichboden Falsch. Zwar lässt sich Laminat feucht wischen und daher desinfizieren, dafür hat es gegenüber Teppichboden aber einen entscheidenden Nachteil. Während Teppichboden Staub aufnimmt und zu einem gewissen Teil festhält, wird dieser mit jedem Schritt auf Laminat aufgewirbelt und verteilt sich in der Luft. Gerade bei einer Hausstauballergie ist ein regelmäßig gereinigter Teppichboden eher zu empfehlen. Laminat ist nicht für Feuchträume geeignet Falsch. Es ist zwar richtig, dass Laminat empfindlich gegen Nässe ist, es gibt aber auch extra behandeltes Laminat, welches durchaus den Anforderungen in einem Badezimmer gewachsen ist. Auslegware ersetzt die Trittschalldämmung Falsch. Auslegware sollte vor der Laminatverlegung entfernt werden. Bei jedem Schritt und jeder Belastung arbeiten die Fugen der Laminat-Paneele. Dabei können sich die Fasern der Auslegware in den Fugen verklemmen und diese daran hindern, wieder in ihre Ausgangsposition zu gelangen. Ergebnis ist ein gewelltes Laminat und eine extreme Belastung für die Fugen.

Laminat auf Fußbodenheizung

Mit einer Stärke von 6 bis 10 mm, ist Laminat nicht sehr dick und gibt Wärme gut weiter. Daher ist es prinzipiell bei einer verlegten Fußbodenheizung geeignet. Inzwischen sind fast alle angebotenen Bodenbeläge mit dem entsprechenden Symbol gekennzeichnet. Dabei sollte aber auf den Wärmedurchlasswiderstand geachtet werden. Je niedriger dieser ist, um so besser ist dieser Belag bei einer verlegten Fußbodenheizung geeignet. Maximal sollte der Wärmedurchlasswiderstand 0,15 qm K/W nicht überschreiten. Zu beachten ist, dass Laminat bei Temperaturschwankungen deutlich arbeitet und die Dehnungsfuge sollte daher überall peinlich eingehalten werden. Wird dazu vorher ebenso eine Dampfsperre verlegt, steht einer langjährigen Nutzung nichts mehr im Wege.

10 Fragen und Antworten zum Thema Paneele und Laminat:

1. Wie unterschieden sich Paneele mit fester und loser Feder? Paneele mit fester Feder können ineinander gesteckt und mit einer möglichst guten Profilbrettkralle mit der Unterlattung verbunden werden. Bei Paneelen mit loser Feder ist ein Zwischenelement erforderlich, die so genannte Feder. Diese Paneele werden mit Fugenkrallen montiert. Als Zwischenelemente eignen sich u.a. dekorgleiche Federn oder Spiegelfedern, die den optischen Effekt erhöhen. 2. Welche Vorteile hat der Werkstoff MDF gegenüber dem Werkstoff Spanplatte? Die Mitteldichte Faserplatte (= MDF) weist eine homogene Struktur und gute Verarbeitungseigenschaften auf, die beim Fräsen, Kehlen, Schleifen und Lackieren sehr wertvoll sind. Zudem können MDF-Paneele auch in Feuchträumen (keine Nassräume!) eingesetzt werden. 3. Wie sollten Paneele in Feuchträumen verlegt werden? Grundsätzlich sollten die Paneele in Feuchträumen an Wänden senkrecht platziert werden. Decken und Wände müssen trocken, Fenster und Außentüren verglast sein. Im Dachfensterbereich sollten keine Dekorpaneele verwendet werden. Natürlich dürfen Paneele nicht im Spritzwasserbereich verlegt werden. 4. Was ist zu beachten, um die gewünschte optische Wirkung im Raum zu erzielen? Bei der Deckenmontage verlängern Paneele in Längsrichtung den Raum, Paneele in Querrichtung gleichen ungünstige Proportionen aus. Bei der Wandmontage lässt die senkrechte Verlegung den Raum höher erscheinen, die waagerechte Verlegung sorgt optisch für eine geringere Raumhöhe. 5. Wie sollte man bei der Montage von Steckdosen und Lichtschaltern vorgehen? Stellen, an denen Steckdosen oder Lichtschalter montiert werden sollen, müssen in jedem Fall unterlattet sein. Um die nötige Stabilität zu erreichen, sollten an den Montageplätzen zusätzliche Latten (Mindestabstand 30 mm vom Rand der Schalterdose; Zuleitungen zwischen die Latten legen) eingebracht werden. Da Leuchtkörper heiß werden können, sollten die Kabelzuführungen nicht mit der Leuchtenverkleidung in Berührung kommen. 6. Aus welchen Bestandteilen besteht ein Laminat-Fußboden? Laminat-Fußböden bestehen zu über 90 Prozent aus dem Werkstoff Holz; bei der Herstellung werden je nach gewünschtem Endprodukt überwiegend Sägespäne und Holzschnitzel verwendet. Das daraus hergestellte Trägermaterial nennt man Spanplatte oder HDF (hochverdichtete Faserplatte). Die verschleißfeste Oberfläche wird aus melaminharzgetränkten Dekorfilmen (Overlays) hergestellt. Für das optische Erscheinungsbild sorgen Holz- oder Fantasie-Reproduktionen (Dekorpapier). 7. Wie sollte Laminat-Fußboden vor der Verlegung gelagert werden? Laminat-Fußboden muss grundsätzlich trocken gelagert werden. Vor der Verlegung sollten die ungeöffneten Pakete bei Zimmertemperatur mindestens zwei Tage lang flach in dem Raum liegen, in dem sie verlegt werden sollen (= Akklimatisierung). Wichtig ist auch, den Fußboden vor der Verlegung auf Schäden, Maße und Dekorübereinstimmungen zu kontrollieren. Insgesamt sind stets die Lagerungshinweise des Produzenten zu beachten. 8. Kann man sich bedenkenlos für einen Laminat-Fußboden mit Trockenverbindung statt einer Leimverbindung entscheiden? Für die Entscheidungsfindung sollte man unbedingt die Qualität der Verbindung abfragen und prüfen. Am besten entscheidet man sich für einen Boden, bei dem die Verbindung durch eine Vorspannung in der Verbindung dauerhaft gesichert ist. Viele Trockenverlegesysteme im Markt bieten diese Sicherheit nicht. Nachträgliche Spalten und Fugen können das Ergebnis sein. 9. Welche Unterböden sind für die Verlegung von Laminat- Fußboden geeignet? Laminat-Fußboden lässt sich auf fast allen Untergründen verlegen. Nicht geeignet sind lediglich hochflorige Teppichböden, Nadelfilzböden und Steinholz- Estriche. Bei Verlegung auf Dielenboden muss dieser verschraubt, genagelt werden, um späteres Knarren zu vermeiden (dabei für Hinterlüftung sorgen!). Auch auf Böden mit Warmwasserheizung kann Laminat-Fußboden verlegt werden (Verlegehinweise beim Produkt beachten) 10. Wie verbessert man den Trittschallschutz und die Raumklangwerte? Neue und hochwertige Produkte verfügen über eine integrierte schalldämmende Holzfaserplatte, die die Lautstärke reduziert und das Klangspektrum in den angenehmeren tiefen Tonbereich verschiebt. So verbessern sich die Trittschall- und auch die Raumklangwerte. Zudem gibt es ökologische Unterböden aus Holzfaser, die einen ähnlichen Effekt erzielen und mit herkömmlichen Fußboden-Dielen ohne Schallschutz kombiniert werden können.

Fliesen legen

Als Wandfliesen und Bodenbelag im Badezimmer oder in der Küche vereinen Fliesen Sauberkeit und Robustheit mit moderner, klassischer oder auch sachlicher Eleganz. Auch auf dem Balkon, der Terrasse und auf Treppen machen sie eine gute Figur. Doch nicht jede Fliese ist für jeden Einsatzort geeignet. Deshalb sollte ein Mindestmaß an Grundwissen über die Fliesenarten und ihre Beschaffenheit vorhanden sein, bevor man mit dem Fliesenlegen beginnt. Dieser Bereich umfasst alles Wissenswerte über den Kauf von keramischen Wand- und Bodenbelägen, kurz: Alles über Fliesen! Die Artikel zeigen auf, welche Unterschiede und Beanspruchungsgruppen es gibt und wann Fliesen besonderen Bestimmungen unterliegen; welche Fliesensorte wie verlegt wird und welches Werkzeug und welcher Fliesenkleber jeweils zum Einsatz kommt. Fliesen findet man fast in jeder Wohnung und in jedem Haus. Sie gehören zu der beliebtesten Wand- und Bodenbekleidungen in Küche und Badezimmer. Seit Jahrhunderten überzeugt die Fliese und das nicht nur durch ihr vielfältiges Aussehen, sondern vor allem durch eine Vielzahl an Vorteilen. Durch eine leichte Pflege und Reinigung haben Bakterien und Keime keine Möglichkeit sich auszubreiten. Außerdem ist Keramik sehr umweltfreundlich und teilweise sogar wieder verwertbar. Bei der Wahl der richtigen Fliese und des richtigen Mörtels ist zu unterscheiden, ob im Innenbereich oder im Außenbereich, an der Wand oder am Boden gefliest werden soll, ob es eine Fußbodenheizung gibt und ob große Temperaturschwankungen zu erwarten sind. Diese und weitere Themen sind auf den folgenden Seiten übersichtlich zusammengefasst. Fliesen verlegen zählt zu den Arbeiten, die eher für ambitionierte Heimwerker geeignet sind, denn bei der Fliesenverlegung werden häufig schon kleine Fehler der Planung oder Umsetzung im Endergebnis deutlich sichtbar. Andererseits können durch Eigenleistungen beim Hausbau oder der Renovierung erhebliche Kosten eingespart werden. Damit das Projekt gelingt, haben wir einen kleinen Grundkurs zum Thema Fliesenlegen zusammengestellt. Genaue Planung ist beim Fliesenlegen Grundvoraussetzung für ein gutes Ergebnis. Vor dem eigentlichen Legen der Fliesen sollte damit begonnen werden, den Fliesenuntergrund zu beurteilen, gegebenenfalls auszubessern und vorzubereiten. Es sollte ein Verlegeplan erstellt werden, um auch an Kanten und Ecken perfekt zu fliesen. Das richtige Werkzeug ist beim Fliesenlegen natürlich Voraussetzung. Hier finden Sie eine Anleitung zum Fliesenverlegen. Frostbeständige Außenfliesen Spaltplatten, Steinzeug- und Ziegelfliesen für einen Außenbelag unterliegen einer ständigen Kontrolle hinsichtlich ihrer Frostbeständigkeit, die in der DIN EN 202 festgelegt ist. Frostsicher sind dabei Scherben mit einer Wasseraufnahme unter 0,3%. Nicht frostsichere Scherben haben eine Wasseraufnahme von 10% und mehr. Die Frostbeständigkeit ist jedoch nicht allein von der Güte der verwendeten keramischen Fliese abhängig. Die unterschiedliche Längenausdehnung von Keramik und Beton bei Temperaturschwankungen von 80ºC (-20º bis +60º, mitunter sogar darüber) und die überlagernde Schwindung des Betons rufen große Scher- und Druckbelastungen der Fliese hervor. Bei einigen Kunst- und Dekorglasuren gehören Haarrisse zum Erscheinungsbild. Sie beeinträchtigen nicht den Gebrauchswert der Fliesen. Es gibt auch Glasuren, die bei Anlieferung keine Haarrisse aufweisen, die aber nach der Verlegung dazu neigen. Sie werden aber jeweils in Katalogen gekennzeichnet. Fliesen frostsicher verlegen Schadensfreiheit kann nur erreicht werden, wenn die Fliese auf einem sauberen und trockenen Boden vollflächig verlegt wird. Um Hohlräume zu vermeiden, wird flexibler Fliesenkleber auf Fliese und Untergrund gegeben (\"Buttering-Floating-Verfahren\"). Größere Flächen ab 15 m² müssen mit einer 10 mm Dehnungsfuge dauerelastisch mit Silikon verfugt werden. Die Verfugung muss außen und zwischen den Fliesen erfolgen. Fliesen selbst verlegen Auch wenn Fliesen zu verlegen zu den anspruchsvolleren Arbeiten zählt, kann ein ambitionierter Heimwerker sehr gute Ergebnisse erzielen. Entscheidend für das Ergebnis sind gutes Werkzeug, Wissen und eine gute Planung. Mosaikfliesen verlegen Mit Mosaikfliesen lassen sich Akzente setzen und auch unebene Flächen fliesen. Ebenso sind große Bögen und Badewannenverkleidungen kein Problem. Dabei sind sie als Matten leicht zu verlegen. Fliesen Abriebsklasse Neben Design und dem persönlichen Geschmack sind auch andere Faktoren für den Fliesenkauf entscheidend. So wie die Abriebsklasse im Außenbereich wichtig ist, sollten im Badezimmer rutschhemmende Fliesen eingesetzt werden. Werkzeuge zur Verlegung von Fliesen Ohne das richtige Werkzeug sind bei der Verlegung von Fliesen schnell Grenzen erreicht. Gerade in Badezimmern sind durch Armaturen viele exakte Schnitte und Bohrungen nötig. Es ist wichtig, sich darauf vorzubereiten. Fliesenkleber Bei der Verlegung von Fliesen gibt es unterschiedliche Anforderungen und daher unterschiedliche Fliesenkleber. In unserer Übersicht erfahrt Ihr alles über Verwendung, Verbrauch und spezielle Eigenschaften. Reinigung und Pflege von Fliesen Fliesen sind sehr strapazierfähig und benötigen nur in seltenen Fällen eine spezielle Behandlung. Sollte es jedoch nötig sein, unterscheiden sich die entsprechenden Hilfsmittel in ihrer Anwendung. Verlegeplan für Fliesen Wie und wo werden Fliesen geschnitten? Wie wird ein harmonisches Fliesenbild erreicht? Das und mehr erklären wir und geben Tipps, wie sich auch einfarbige Fliesen dekorativ verwenden lassen. Fliese auf Fliese verlegen Wer sein Badezimmer erneuern möchte und sich scheut, alte Fliesen zu entfernen, hat die Möglichkeit neue Fliesen direkt auf die alten zu kleben. Wir erklären Schritt für Schritt, was dabei zu beachten ist. Einzelne Fliese wechseln Sind einzelne Fliesen beschädigt, müssen nicht alle neu gelegt werden. Mit der richtigen Anleitung und etwas handwerklichem Geschick lassen sich auch einzelne Fliesen ohne große Spuren wechseln. Treppe fliesen Eine Treppe zu fliesen ist im Grunde nicht schwerer als das Fliesenlegen an Boden oder Wand. Allerdings gilt es bei der Auswahl der Fliesen sowie bei Planung und Ausführung der Arbeiten einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Welche das sind und wie man sie meistert, dass zeigen wir hier. Große Fliesen verlegen Großformatige Fliesen sind schon seit einigen Jahren ein starker Trend, und ein Ende ist nicht in Sicht. Als Heimwerker muss man vor dem Verlegen der Großformate nicht zurückschrecken – sie lässt sich problemlos auch in Eigenleistung bewältigen. Wir zeigen, wie man dabei vorgeht. Terrasse fliesen Ein schöner gefliester Boden auf der Terrasse oder dem Balkon ist kein Zauberwerk. Wer auf die Qualität, Sicherheit und die richtige Verlegung achtet, kann schon bald meditarrane Sommernächte genießen. Fliesen: Gesundheit und Ökologie Ein besonderer Pluspunkt für Fliesenbeläge sind die hygienischen Voraussetzungen. Sie sind dicht gesintert, lassen sich leicht reinigen und bieten keine Möglichkeit zum Keimwachstum; Bakterien, Pilzsporen und andere Krankheitserreger können sich nicht \"einnisten\". Darüber hinaus ist Keramik umweltfreundlich und ökologisch wertvoll, denn sie ist geruchs- und geschmacksneutral, dünstet nicht aus und nimmt keine ungewollten Stoffe aus der Umwelt auf. Die leichte Pflege ist ebenfalls ein positiver Aspekt. Und da Fliesen in der Regel eine lange Lebensdauer haben, gewinnt auch hier die Umwelt. Einige Materialien können nach ihrem \"Dienstende\" als Ton oder Erde wieder in die Natur abgegeben werden, manche alte Fliesen können ebenso als Schotter im Straßenbau wiederverwertet werden. Wer weiß, über was für edle Straßen wir teilweise fahren...

Fugen: Fliesenfugen und Silikonfugen

Artikel zu den Themen Fugen, Fliesenfugen und Silikonfugen
Das Verlegen von Fliesen ist schnell erklärt: Untergrund vorbereiten – Kleben – Ausfugen. Ganz so einfach, wie es klingt, ist es dann aber doch nicht. Fehler oder Mängel an den Fugen und Unebenheiten sehen unschön aus und sind im Nachhinein nur schwer zu beheben. Fliesenfugen können zwar ausgebessert werden, jedoch erspart man sich viel Arbeit, wenn man es von Anfang an richtig macht. Welcher Fugenmörtel sollte verwendet werden? Wohin gehören Silikonfugen? Wie kann man Fugen schützen? Auf diese und weitere Fragen und Problemstellungen gehen wir in unseren Beiträgen zum Thema Fugen ausführlich ein.

 Der richtige Fugenmörtel für Fliesenfugen
Die Wahl des richtigen Fugenmörtels für Fliesenfugen richtet sich vor allem nach der Fliesen-Sorte und der Breite der Fugen. Für Feinsteinzeug-Fliesen und Naturstein-Fliesen gibt es spezielle Fugenmörtel. Für die Auswahl ebenfalls von Bedeutung sind die benötigte Flexibilität und die Erhärtungszeit bei der Verarbeitung. Hier gibt es wertvolle Infos zur Auswahl von Fugenmörtel.

Fugen-Imprägnierung und Fugenschutz
Untergründe müssen vor hartnäckigen Flecken und eindringenden Substanzen geschützt werden. Doch welche Imprägnierung verwendet man am besten bei Fliesenfugen oder Silikonfugen? Mit unseren Tipps zum Thema Fugen-Imprägnierung haben Schmutz, Schimmel und Krankheitserreger keine Chance!
Mehr dazu in der Rubrik Hygiene in Bad und Küche.

Silikon verfugen
Silikonfugen einfach verfugen
Silikonfugen haben viele Vorteile: Sie sind dauerelastisch und können daher nicht reißen. Außerdem verhindern die meisten Silikon-Dichtmassen inzwischen Pilze und Bakterien in den Sanitärfugen. Deshalb ist Silikon der ideale Dichtstoff für Sanitärfugen im Badezimmer: Silikonfugen: Fugen- und Dichtmassen

Silikonfuge erneuern – mit Schimmelschutz
Wenn sich der Schimmel einmal in den Badezimmerfugen festgesetzt hat, hilft oft nur noch die Radikalkur: die Fugen auskratzen und alles komplett erneuern. Zum Glück gibt es spezielle Silikone für feuchte und schimmelanfällige Räume, die den Schimmel zukünftig verhindern. Mehr dazu unter Sanitärfugen mit Schimmelblocker.

Dauerelastische Fuge selber machen
Dauerelastische Fugen mit Silikon sind heute Standard in der Bautechnik. Dieser Artikel erläutert die Eigenschaften von Silikonen und Silikonfugen, erklärt die Unterscheidung zwischen Silikon und Acryl und gibt praktische Verarbeitungshinweise.

Die Verarbeitung der dauerelastischen Fuge

Fliesen und Fußbodenheizung – die optimale Wahl

Fliesen wird oft als Nachteil nachgesagt, dass sie kälter als andere Bodenbeläge wie Teppich oder Holz wären. Keramik ist aber ein idealer Bodenbelag für eine energiesparende Fußbodenheizung, da kaum ein anderer Bodenbelag einen besseren Wärmedurchlasswiderstand hat. Mehr zum Thema Fußbodenheizung und Fliesen lesen Sie bei unserem Fussbodenheizungs-Bereich. Wichtig bei der Verlegung von Fliesen auf Fußbodenheizung: Unbedingt muss hierbei ein flexibler Kleber und flexibles Fugen-Material verwendet werden. Beachten Sie außerdem, dass die Fußbodenheizung nicht sofort nach dem Verlegen der Fliesen aufgeheizt werden darf. Es empfiehlt sich die Heizung in den ersten 10 bis 15 Tagen langsam höher zu stellen. Fliesen – immer gut aufgelegt Geflieste Wand- und Bodenbeläge zählen zu den langfristig angelegten Oberflächen. Der richtigen Materialauswahl und Arbeitsvorbereitung sollte daher besondere Aufmerksamkeit gelten. Von der Art der Fliese, über die Beschaffenheit des Untergrundes, bis zur elastisch versiegelten Fuge können sich Fehlentscheidungen nicht nur als ärgerlich, sondern auch als teuer erweisen. Also: Auf Qualität achten und nicht am Sekundärmaterial sparen. Je nach Einsatzort und späterer Beanspruchung, eignen sich längst nicht alle Natursteine oder keramischen Fliesen für jedes Einsatzgebiet. Man unterscheidet im Wesentlichen Produkte aus: Steingut, Steinzeug, Feinsteinzeug, Naturstein und Cotto (siehe Lexikon). Neben der Auswahl des geeigneten Materials, der Form, der Farbe und der Struktur dürfen physikalische Eigenschaften nicht außer Acht gelassen werden. Je nach Einsatzort sind die Abriebfestigkeit, die Frostsicherheit sowie die Wasseraufnahme besonders zu beachten. Wand- und Bodenfliesen: Was ist der Unterschied? Der Ausdruck \"Fliese\" ist streng genommen ein Sammelbegriff für weitaus differenziertere Produkte. Die erste sichtbare Unterscheidung ist, ob die Oberfläche glasiert oder unglasiert ist. Glasierte Fliesen weisen Wasser vollständig ab. Unglasierte Fliesen zeigen den Naturton der Fliese besser, sind aber fleckanfällig. Die Unterteilung am Regal wird oft nach Wandfliese oder Bodenfliese vorgenommen. Bodenfliesen halten in der Regel einer höheren Belastung stand, außerdem entspricht die kleinste Dimension fast dem Maß der größten Wandfliese. Selten läuft man die Wand hinauf, deshalb sollte es einleuchten, dass Wandfliesen auf dem Boden nichts zu suchen haben. Bodenfliesen müssen, gerade wenn Feuchtigkeit oder sogar Nässe im Spiel sind, bestimmte Werte bezüglich Trittsicherheit und Rutschfestigkeit einhalten. Fliesenarten und Einsatzbereiche Je nach Fertigungsverfahren sind die Einsatzbereiche der Fliesen ein weiteres Merkmal zur Unterscheidung von Fliesenarten. So werden im Fliesenhandel und in Baumärkten Steingutfliesen, Steinzeugfliesen und Feinsteinzeugfliesen angeboten. Steingutfliesen haben eine glasierte Oberfläche. Sie sind nur für den Innenbereich geeignet, da Fliesen mit glasierten Oberflächen nicht frostsicher sind. Im Gegensatz dazu ist die unglasierte Steinzeugfliese frostsicher und mit hoher, strapazierfähiger Härte für außen geeignet. Die Steinzeugfliesen werden mitunter auch Spaltplatten genannt. Feinsteinzeugfliesen sind Fliesen mit unglasierter Oberfläche und mit sehr geringer Wasseraufnahme. Die hohe Strapazierfähigkeit und Fleckenresistenz macht die Feinsteinzeugfliese besonders für den Einsatz in Küchen und Kantinen interessant. Ergänzt wird das Fliesen-Sortiment durch Fliesen-Sonderformen (z. B. Bordürenfliesen, Mosaikfliesen) oder für spezielle Anwendungen (z. B. Hallenbad-Fliesen, Dampfbäder-Fliesen, Sauna-Fliesen). Bunte Mosaikfliesen sind auch in der Form von Glasmosaik wieder stark im Trend. Allerdings reicht das Wissen über die unterschiedlichen Fliesenarten alleine nicht aus. Bei der Wahl der geeigneten Fliese müssen gerade Sonderfälle (die nicht selten sind) wie gewerbliche Objekte oder Nassräume besonders beachtet werden.

Linoleum als Bodenbelag

Linoleum gehört zu den natürlichsten Bodenbelägen. Dabei ist es sehr robust und gegen viele Umwelteinflüsse resistent. Dazu gehören Zigaretten, Öle und Fette. Ebenso ist es leicht zu reinigen, wirkt antibakteriell und ist somit eines der besten Bodenbeläge in Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen. Die Geschichte des Linoleums reicht bis ins Jahr 1860 zurück und nach einer aufstrebenden und einem fast völligen Zusammenbruch, erkennen heute wieder viele die Vorteile dieses einzigartigen Bodenbelags. Vor- und Nachteile von Linoleum: Vorteile: Linoleum ist, sofern es nicht mit Acrylat beschichtet ist, antistatisch und resistent gegen Öl und Fett Hygienisch: Bakterien, Hefe- und Schimmelpilze können sich auf Linoleum nicht halten Vielseitig: Linoleum wird \"von der Rolle\" verlegt oder auch in Form von Platten, genauso wie Fertigparkett. Nachteile: Wird der Linoleumboden mit Wachs behandelt, gestaltet sich die Pflege aufwändiger. Nicht für Feuchträume: Unter stehender Nässe quillt Linoleum auf und wellt sich. Die Verarbeitung von Linoleumböden gehört in Expertenhände, denn die Fugen müssen mit einem Handschweißgerät sorgfältig gegen eindringende Feuchtigkeit verschlossen werden.

Linoleum - Aufbau und Zusammensetzung

Linoleum besteht aus: 40% organischen Füllstoffen 32% Leinöl 20% anorganischen Füllstoffen 8% Naturharzen Gegenüber PVC und anderen Bodenbelägen hat Linoleum einen großen Vorteil. Es besteht zu 80% aus natürlichen Stoffen und ist biologisch abbaubar. Kaum ein Bodenbelag kann das von sich behaupten. Den Grundstoff bilden Leinöl, Naturharze, organische Füllstoffe wie Kork- oder Holzmehl, Kalksteinpulver und Titan(IV)-oxid. Als Trägermaterial dient Jutegewebe, welches die unterste Schicht bildet. Hergestellt wird Linoleum aus Leinöl, welches durch Einkochen mit Trockenstoffen in Leinölfirnes umgewandelt wird. Durch Trocknung und ständigem Rühren, oxidiert Leinölfirnes und wird, nach weiterer Zugabe von Harzen, zu einer zähen Masse verarbeitet. Diese nennt man Linoliumzement. Nach Zugabe von Kork- und Holzmehl, Kalksteinpulver sowie Bindemittel und Farbstoffen, kann der Linoleumzement mittels großen Walzen auf das Trägermaterial gepresst werden und das fertige Linoleum in Trockenkammern weiter reifen. Linoleum verlegen Linoleum zu verlegen ist nicht leicht. Neben Grundwissen und Geschick ist vor allem das richtige Werkzeug nötig. Dennoch ist es keine Zauberei und unter Einhaltung wichtiger Punkte, ist es auch für einen Heimwerker möglich. Linoleum verlegen Reinigung und Pflege Bei richtiger Pflege und Reinigung hält Linoleum bis zu 40 Jahre, bevor es erneuert werden muss. Zur Unterhaltsreinigung reicht feuchtes Wischen mit entsprechenden Pflegemitteln. Bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen ist jedoch eine Grundreinigung sinnvoll. Reinigung und Pflege Click-Linoleum Wie Parkett und Laminat, gibt es auch Linoleum im Clicksystem. So kann jeder Heimwerker bei sich seinen Bodenbelag selbst verlegen und unterschiedliche Farben zu kombinieren. Wie erklären, was dabei zu beachten ist. Geschichte des Linoleumbodens Linoleum ist ein sehr alter, damals sehr beliebter, fast vergessener und inzwischen wiederentdeckter Bodenbelag. Bereits 1860 entwickelte Frederick Walton ein Material, welches mit Korkmehl versetzt, das spätere Linoleum bilden sollte. Eher per Zufall entdeckte er, dass oxidierendes Leinöl eine feste gummiartige Schicht bildet. Dieses neuartige Linoxin ließ er sich patentieren und nach etlichen Versuchen, gelang es ihm auch 1963 damit Jutestoff zu beschichten. Das erste Linoleum war geboren. Aufgrund der guten Eigenschaften, wie Dämmwirkung, Elastizität, Haltbarkeit und leichter Reinigung, setze sich Linoleum schnell durch und diente hauptsächlich als Bodenbelag. 1977, als der Patentschutz auslief, konnten auch andere Firmen Linoleum herstellen und der Konkurrenzkampf begann. Der Begriff Linoleum durfte dabei von allen verwendet werden, da sich Walton ihn nie hat patentieren lassen. Lincrusta-Tapete Im selben Jahr entwickelte er dafür ein Verfahren um Linoxin als Tapete zu nutzen. Lincrusta bestand aus beschichtetem Papier, auf das erstmalig auch Muster gewalzt wurde. Die ersten großen Unternehmen entstanden in England Frankreich und Deutschland. Mit der neuen Einlegetechnik Straigt-Line-Inlaid, gelang es 1890 nun auch endlich, Linoleum brauchbar farblich zu gestalten und ein Jahr später entstanden die ersten großen nahtlosen Linoleumbahnen. Damit war der Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Linoleum verbreitete sich weltweit und auch die beiden Weltkriege wurden überstanden. Erst 1960, mit der Durchsetzung von synthetischen Bodenbelägen wie PVC, brach der Markt endgültig zusammen und Linoleum stand fast überall vor dem aus. Weltweit hielten sich nicht mal ein Hand voll Unternehmen, die weiterhin produzierten. Erst 1980 erholte sich die Linoleumproduktion und einige Firmen konnten ihren Stand wieder festigen. Linoleum ist zu 80% ein natürlicher Stoff und daher gerade in der heutigen Zeit wieder sehr beliebt. Nach wie vor findet es gerade in öffentlichen Gebäuden seine Verwendung. Mit der Herstellung von Klick-Linoleum wird es sicher auch wieder mehr Verwendung in privaten Bereichen finden.

Natursteinboden – Boden aus Naturstein und Natursteinplatten

Natursteine sind ein besonderer Bodenbelag, denn jede Platte und jeder Stein im Natursteinboden sind Unikate. Das Aussehen bestimmt dabei die Zusammensetzung der unterschiedlichen Mineralien. Zudem wirken ein glänzender Marmorboden oder ein dunkler Granitboden edel und werten die Wohnräume auf. Bei der Wahl des Natursteinbodens ist die Gesteinart sehr wichtig, da sich Marmor, Granit, Sandstein und andere in ihrer Robustheit und Belastbarkeit unterscheiden. Daneben verändert sich ihr Aussehen im Laufe der Zeit als Folge einer intensiven Nutzung oder – im Außenbereich – durch die Witterung. Da sich selbst Natursteine der gleichen Gesteinsart in ihrer mineralischen Zusammensetzung unterscheiden, ist es wichtig, vor der Verlegung ihre Eigenschaften und Besonderheiten zu kennen.

Natursteinplatten und -fliesen

Natursteinfliesen und -platten sind in vielen verschiedenen Mustern und Farben erhältlich und haben den Vorteil, dass sie für Feuchträume, wie Küche und Bad sowie für Flure besser geeignet sind als ein Teppichboden. Zusätzlich sind sie ausgezeichnete Wärmeleiter und lassen sich mitunter über einer Fußbodenheizung verlegen. Wem ein Natursteinboden in Wohnräumen zu kalt ist, kann einen anderen Bodenbelag, zum Beispiel Linoleum, Kork, Holz, Kokosfaser oder Sisal darüber legen. Teppichböden und andere Beläge mit guten Dämmeigenschaften sind nicht geeignet. Allerdings neigen Kunststoffböden zu Ausdünstungen, sodass natürliche Materialien empfehlenswerter sind. Grundsätzlich sollten Heimwerker immer auf den Eignungshinweis der gewünschten Produkte achten.

Gesteinsarten für Natursteinplatten

Gelber, sandgestrahlter Jura-Marmor aus dem Frankenland Natursteinplatten sind als Hart-, Weich- und Sedimentgesteinen erhältlich und haben eine Größe von mindestens 0,25 m2. Für einen festen und standsicheren Bodenbelag kommen oftmals Platten mit einer Breite von ca. 10 bis 65 cm zum Einsatz. Zu den verwendeten Hartgesteinen gehören unter anderem Granit, Quarzit oder Gneis, während von den Weich- sowie Sedimentgesteinen beispielsweise Marmor, Sandstein, Süßwasserkalk und der Solnhofener Kalk verwendet wird. Granit kommt in verschiedenen Färbungen und Mustern vor und wird wegen dieser Vielfalt sowohl für Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich, als auch für Wandverkleidung und Küchen-Arbeitsplatten benutzt. Er ist druckfest und somit belastbar, wasser- sowie witterungsbeständig. Ähnliche Eigenschaften hat Gneis, der frostbeständiger ist und mehr Wasser aufnimmt. Quarzit kommt durch Verunreinigungen mit verschiedenen Mineralien in grauer, weißer sowie brauner, gelber oder roter Färbung vor. Diese Natursteine sind zwar sehr witterungsbeständig, werden aber häufig im Innenbereich verlegt. Marmor findet sich in der Regel als Bodenbelag in Häusern oder dient zur Wandverkleidung. Da er eine porösere Struktur aufweist, ist er gut bearbeitbar. Wird er draußen verlegt, verliert er einen Teil seiner Färbung und erhält eine raue Oberfläche. Bei Sandsteinen hängt die Verwendung von der Zusammensetzung der Mineralien ab. So gibt es wetterbeständige Sorten, während bei anderen durch Nässe und Feuchtigkeit Verfärbungen entstehen. Süßwasserkalk oder Kalktuff tritt in weißen und gelblichen Farbtönen auf und lässt sich ebenfalls leicht bearbeiten. Der Solnhofener Kalkstein eignet sich zur Verlegung im Innenbereich, da er strapazierfähig sowie trittsicher ist und sich durch eine einfache Verlegung und Pflege auszeichnet. Pflege des Natursteinbodens im Winter Wer im Garten oder als Terrasse Natursteine verlegen möchte, sollte ein paar Dinge beachten, um Frostrissen vorzubeugen. Zwar halten harte Gesteinsarten Eis und Schnee aus, dennoch sollte man den Schnee regelmäßig räumen. Taut er, bildet sich Wasser, das wiederum auf den Steinen gefriert und sich Risse bilden. Außerdem kann der Einsatz von Streusalz zu Verfärbungen und Beschädigungen führen. Polygonalplatten Unter diesen Begriff fallen Natursteinplatten, deren Steine natürliche Bruchkanten und eine natürliche Oberfläche aufweisen. Diese können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verlegt werden. Polygonalplatten werden im sogenannten Buttering-Floating-Verfahren verlegt. Dabei wird der Mörtel auf den Untergrund und den Natursteinplatten aufgetragen, bevor die Platte im Kleberbett platziert wird. Zudem muss der Untergrund zuvor abgedichtet werden. Durch diese Verlegeweise kann keine Feuchtigkeit zwischen den Polygonalplatten und dem Untergrund eindringen, weshalb sie vor allem im Außenbereich zum Einsatz kommt, zum Beispiel beim Verlegen von Polygonalplatten als Terrasse. Da die Kanten von Polygonalplatten unregelmäßig sind, sollten sich Heimwerker zuvor überlegen, wie sie angeordnet werden sollen, damit möglichst kleine Fugen entstehen. Notfalls kann man die Kanten mit einem Trennschleifer nachbearbeiten. Im Innenbereich ist es wichtig, dass der Untergrund trocken und schmutzfrei ist. Tipp: Polygonalplatten selber gießen Natursteine sind etwas schönes, die Verlegung ist aber mit viel Arbeit verbunden und aufgrund unterschiedlicher Höhen der Steine nicht einfach. Eine Alternative stellen Schalungsformen dar, die es ermöglichen eine ähnliche Optik aus gegossenen Beton herzustellen. Nach der Erstellung des festen und frostsicheren Untergrundes, werden die Gießformen ausgelegt, mit Beton verfüllt und nach der Aushärtung verfugt. Das Ergebnis sind Naturstein ähnliche Polygonalplatten, die in der Oberfläche frei gestaltet werden können. Mit ausgewaschenem Kies oder einer glatt abgezogenen Oberfläche ergeben sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten.

Bodenbeläge

Boden legen: Parkett, Laminat, Teppichboden und PVC verlegen

Auf dieser Seite befassen wir uns mit dem Thema Bodenbeläge für den Innenbereich. Angefangen beim klassischen Laminat und Parkett über strapazierbare PVC-Böden, dekorative Fliesen und weiche Teppiche bis hin zu edlen Natursteinböden: Für jeden Einrichtungsstil und Verwendungszweck finden Heimwerker den richtigen Bodenbelag und verlegen ihn mithilfe unserer Tipps und Anleitungen selber.

Echtholzböden: Ideen und Inspiration

Holzböden steigern den Wert von Wohnräumen und verleihen jedem Raum lebendige Wärme und Wohnlichkeit. Parkett und Massivholzdielen geben einem Raum Charakter und bieten die perfekte Basis für geschmackvolles Ambiente. Von klassisch bis modern sind alle Spielarten möglich. Lass Dich inspirieren und finde Deinen Echtholzboden im Parador Bodenkatalog.

Bioboden - die gesunde Alternative zu Vinylboden

Natürliche Designbeläge (Bioböden auf Linoleumbasis) haben alle Vorteile, die auch Vinylböden haben. Doch einen zusätzlichen: Sie kommen ohne Weichmacher aus und sind dementsprechend wesentlich gesünder und umweltfreundlicher.

Parkett und Parkettboden

Der Parkettboden ist ein sehr hochwertiger Bodenbelag. Heimwerker finden hier eine Auswahl unterschiedlicher Hölzer und neben einer Verlegeanleitung weitere Tipps zur Aufarbeitung und Pflege.

Ceramin - Wasserfester Bodenbelag fürs Badezimmer

Laminat erfreut sich größter Beliebtheit, doch selbst Feuchtraumlaminat ist nur bedingt im Nassbereich geeignet. Mit Ceramin wird Laminat jedoch tatsächlich wasserfest.

Laminat und Laminatboden

Laminat ist einer der am weitesten verbreiteten Bodenbeläge. Neben einer größen Auswahl an Preisklassen, lässt sich Laminat ebenso leicht verlegen und ist damit der ideale Bodenbelag für versierte Heimwerker und auch für Laien.

Holzboden und Holzdielen

Wie unterscheiden sich die Holzarten? Welche verschiedenen Holzböden gibt es und wie lassen sie sich verlegen? Mit unserer Übersichtsseite zum Thema Holzboden und Dielen finden Sie die richtige Holzart und erhalten Tipps zum Verlegen, Renovieren und Pflegen.

Fliesen verlegen

Fliesen lassen sich nicht nur in Bad und Küche verlegen, sondern auch auf der Terrasse oder dem Balkon – und zwar ganz ohne Handwerker. Hier erfahren Heimwerker alles von der Oberflächenbehandlung über die Wahl der passenden Fliesen bis zum Verlegen.

Korkboden und Korkparkett

Kork gehört zu den natürlichen Rohstoffen und bietet nicht nur als Bodenbelag viele Vorteile. Weich, rutschhemmend und schallisolierend ist Kork auch als Unterlage für andere Bodenbeläge gut geeignet. Zusätzlich stehen viele Varianten für die Verlegung zur Verfügung.

Bodenbelag aus Kautschuk

Kautschuk - die Träne des Baumes - ist leider in Vergessenheit geraten. Dabei bietet Kautschuk das, was sich viele von ihrem Bodenbelag wünschen. Weich trittschalldämmend und natürlich sind nur einige seiner Vorzüge.

Teppichboden verlegen

Teppiche gestalten die Wohnräume angenehmer und dienen als Trittschall- und Wärmedämmung. Ob als Läufer oder als Teppichboden: Für jeden Verwendungszweck gibt es den passenden Teppich.  Mit unserer Übersicht über die verschiedenen Teppicharten und der Anleitung verlegen auch Sie einen Teppichboden.

Bodenbelag für das Kinderzimmer

Gerade im Kinderzimmer muss der Bodenbelag besondere Ansprüche erfüllen. Nicht immer entspricht die optimale Lösung dem vorhandenen Budget. Wir erklären welcher Bodenbelag welche Vorzüge bietet und wie sich gute Kompromisse finden lassen.

Vinylboden verlegen

Der Vinylboden erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Er ist wohngesund, hygienisch und besticht durch eine hochwertige Optik, da er Naturprodukte wie Holz, Stein oder Keramik perfekt imitieren kann. Wir stellen Ihnen den modernen Bodenbelag vor und helfen mit einer Anleitung bei der Verlegung.

Linoleum als Bodenbelag

Bekannt aus lieblos dekorierten Ämtern und Krankenhäusern kommt der Linoleumboden jetzt in einem neuen Design zurück. Denn dieser Bodenbelag besteht nicht nur vollständig aus natürlichen Rohstoffen, sondern ist pflegeleicht und robust.

PVC-Boden

Ein PVC-Boden bietet viele Vorteile gegenüber Laminat und Parkett und findet sich wegen seiner Trittfestigkeit in vielen Häusern. Allerdings steht er im Ruf, gesundheitsschädlich zu sein. Die Verlegung erklären wir hier. Und wer den PVC-Belag gegen die natürliche Alternative Linoleum austauschen möchte, erfährt, wie er einen alten Boden entfernt.

Natursteinboden
Natursteinböden verleihen dem Haus einen besonderen Flair und eignen sich sowohl für Wohn- als auch Feuchträume. Wer sich für einen Fußboden aus Natursteinen entscheidet, muss sie regelmäßig reinigen und polieren. Wie das geht und warum es sich trotzdem lohnt, einen Steinboden zu verlegen, erfahren Sie auf dieser Seite.

Steinteppich verlegen
Was ist ein Steinteppich? Diese Frage stellen sich so manche Heimwerker, die auf der Suche nach einem neuen Fußboden diesen Bodenbelag entdecken. Wir verraten es Ihnen und erklären, wie Sie Steinteppiche im Innen- und Außenbereich verlegen, wie Sie diese reinigen und was sie kosten.

Renovierungsboden verlegen
Den Fußboden vollständig zu erneuern, ist mit umfangreichen Arbeiten verbunden. Daher greifen Heimwerker zu dem Renovierungsboden, der auf dem alten Bodenbelag verlegt wird und sich – bei Bedarf – rückstandsfrei wieder entfernen lässt. Mehr zu den unterschiedlichen Dekoren und zum Verlegen der Renovierungsböden gibt es in diesem Beitrag.

Boden ausgleichen und vorbereiten
Vor der Verlegung des Teppichs oder Holzbodens muss der Untergrund vorbereitet werden, dabei werden Unebenheiten mit Ausgleichsmasse oder Estrich ausgeglichen. Mit unseren Tipps bessern Sie den Fußboden aus, verlegen Parkett- und Laminatunterlagen und montieren Fußleisten.

Estrich als Unterbau für Bodenbeläge
Estrich dient in den meisten Häusern als Unterbau für die verschiedensten Bodenbeläge. Jedoch sollten Heimwerker einige Dinge beachten, wenn sie ihn selber verlegen. Unsere Tipps zur Vorbereitung, schwimmenden Verlegeweise und zur Belegreife helfen Ihnen, einen ebenen Estrich-Untergrund zu schaffen.

Entkopplungsmatte für Bodenbeläge
Bodenbeläge wie Fliesen oder Natursteine kann man auch auf schwierigen Untergründen verlegen, die uneben sind, schwingen oder sich bewegen. Man entkoppelt dazu den Belag von den Einflüssen des Problembodens, und das gelingt mit einer Entkopplungsmatte. Wir erklären, was das ist und wie man solche Matten einsetzt.

Bodenbelag und Türzarge richtig kombinieren
Bei der Bodenrenovierung ist es oft schwierig diesen mit den Türen und Türzargen zu kombinieren. Neben dem passenden Aussehen, bereiten auch die Einbauhöhen Schwierigkeiten. Wir zeigen, wie eine Zarge passend gekürzt und Laminat bündig verlegt wird.

OSB-Platten verlegen
OSB-Platten sind nicht nur biegfest und überaus strapazierfähig, sondern auch ein optisches Highlight. Ein Grund mehr, warum sie auch als Oberboden genutzt werden. Ein weiterer Vorteil: Sogar Heimwerker-Neulinge können die Grobspanplatten selber verlegen, – vorausgesetzt sie haben den richtigen Fugenleim zur Hand. Wir erklären, wie es geht.